Hamburger Erklärung zur öffentlich geförderten Beschäftigung

Seit Jahren befindet sich die Zahl der Langzeitarbeitslosen in Hamburg auf einem unvermindert hohen Niveau. Ende 2014 waren knapp 30.000 Menschen seit mehr als zwei Jahren im SGB II-Leistungsbezug und erwerbslos. Ein Instrument gegen Langzeitarbeitslosigkeit ist öffentlich geförderte Beschäftigung. In seinem Koalitionsvertrag hatte der rot-grüne Senat angekündigt, bis zu 1.000 zusätzliche, öffentlich geförderte sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze schaffen zu wollen. Im Spätherbst 2015 wartet diese Ankündigung noch auf ihre Umsetzung.

Konkrete Ideen zur öffentlich geförderten Beschäftigung hat nun ein Bündnis vorgelegt, dem die Arbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege (AGFW), der Sozialverband Deutschland (SoVD), der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB), der Kirchliche Dienst in der Arbeitswelt (KDA) und die bag arbeit angehören. Das Bündnis präsentiert in seiner „Hamburger Erklärung zur öffentlich geförderten Beschäftigung“ Vorschläge für ein Beschäftigungskonzept und formuliert Forderungen an die Politik. Die Erklärung haben die Bündnis-Partner im Rahmen einer Tagung am 24. November 2015 der Fachöffentlichkeit vorgestellt und mit den arbeitsmarktpolitischen Sprechern der Regierungsfraktionen diskutiert.

Die Hamburger Erklärung und den Impuls-Vortrag des Arbeitsmarkt-Experten Prof. Matthias Knuth können Sie hier herunterladen.

  • 2015-11-24

Hamburger Erklärung zur öffentlich geförderten Beschäftigung_FINAL.pdf (90 KB)
Präsentation_Sozialer Arbeitsmarkt_Matthias Knuth_24.11.15.pdf (387 KB)
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