OKJA in Hamburg stärken – sichern – weiterentwickeln
Die Offene Kinder- und Jugendarbeit (OKJA) ist eine tragende Säule der Kinder- und Jugendhilfe. Weit davon entfernt, ein „nice to have“-Angebot zu sein, trägt die OKJA wesentlich dazu bei, junge Menschen auf ihrem Weg zum Erwachsenwerden zu unterstützen und damit möglichst allen jungen Menschen in Hamburg gute Chancen auf ein selbstverantwortetes und selbstbestimmtes Leben zu geben.
In Zeiten erheblicher Belastung bei jungen Menschen und damit verbundenen steigenden Anforderungen kann die OKJA ihrer wachsenden Bedeutung für junge Menschen aber kaum gerecht werden. Seit Jahren beobachten die Hamburger Wohlfahrtsverbände, wie die OKJA immer stärker in eine Schieflage gerät. Die Trägerlandschaft steht seit jeher unter dem Druck von erheblichen Sparzwängen, dieser Negativtrend setzt sich auch im Haushaltsplan für das Jahr 2026 fort.
Die Hamburger Wohlfahrtsverbände nehmen diese besorgniserregende Entwicklung zum Anlass, in einem Positionspapier Auftrag, Wirkung und strukturelle Herausforderungen der OKJA stärker in den Blick zu nehmen und zu verschiedenen Fachdialogen einzuladen. Was macht die OKJA für viele junge Menschen zu einem wichtigen Anker im Sozialraum? Und was braucht es, um die OKJA im Sinne der jungen Menschen auf ein solides und zukunftsorientiertes Fundament zu stellen?
