Für ein integrationsfreundliches Hamburg

Migrationspolitisches Eckpunktepapier der AGFW

In den letzten Jahren hat sich die Hilfelandschaft für Menschen mit Migrations- und Fluchthintergrund stark verändert. Als Folge des erhöhten Zuzugs von geflüchteten Menschen in 2015 und 2016 ist das Angebotsspektrum in Hamburg wesentlich breiter geworden. Begleitet wurde der Ausbau des Hilfesystems von einer angeregten, zum Teil aufgewühlten Diskussion über Chancen und (vermeintliche) Risiken von Migration. Mittlerweile ist die Debatte merklich leiser geworden. Das Thema Integration hat jedoch nicht an Bedeutung eingebüßt. Im Gegenteil treten wir jetzt in die entscheidende Phase dieser umwälzenden gesellschaftlichen Entwicklung ein.
In Hamburg leben mittlerweile gut 56.000 Geflüchtete. Sie besuchen Sprachkurse, ziehen aus der Unterkunft in eine Wohnung, nehmen eine Ausbildung oder ein Beschäftigungsverhältnis auf, kurz: sie integrieren sich. All das, was wir unter „gelingender Integration“ verstehen, ist Ausdruck eines langen, intensiven Prozesses, der einer qualifizierten Begleitung und Beratung bedarf. Viele, die vor Jahren nach Hamburg gekommen sind, befinden sich noch mitten in diesem Prozess. Sie brauchen ein gut ausgestattetes Hilfesystem, das sie kontinuierlich unterstützt. Die Hamburger Wohlfahrtsverbände setzen sich deshalb dafür ein, das bestehende Angebot abzusichern und dort zu ergänzen, wo weitere Ressourcen gebraucht werden.

Die Forderungen der Wohlfahrtsverbände sind in einem Eckpunktepapier zusammengefasst, das unten zum Download bereit steht.
  • 2020-01-17

Papier_-Fuer-ein-integrationsfreundliches-Hamburg_Januar-2020.pdf (277 KB)
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